Gemeinsam für mehr Offshore-Windkraft

Die Transformation der Energieversorgung ist eines der Kernprojekte der Bundesregierung. Dazu gehört insbesondere der Ausbau der Kapazitäten für Offshore-Windkraft. Beim Nordseegipfel in Dänemark, an dem Bundeskanzler Scholz und Bundeswirtschaftsminister Habeck teilnahmen, unterstrichen die Nordseeanrainerstaaten ihre gemeinsamen Ambitionen.

„Wir müssen mutig sein und jetzt anfangen: Offshore-Windparks helfen uns, den menschengemachten Klimawandel zu stoppen und energieunabhängiger zu werden“, sagte Bundeskanzler Olaf Scholz auf dem Nordseegipfel im dänischen Esbjerg. Auf dem Gipfel haben sich die Anrainerstaaten Dänemark, Niederlande, Belgien und Deutschland auf eine engere Zusammenarbeit mit der EU-Kommission verständigt, um die Produktion von mehr Offshore-Windenergie zu ermöglichen.

Die Nordsee sei der Standort, an dem mit Offshore-Windparks in großem Umfang wirtschaftlich Strom produziert werden könne, sagte Bundeskanzler Scholz. Er war am Mittwoch auf Einladung des dänischen Ministerpräsidenten zusammen mit Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck nach Esbjerg gereist.

Beschleunigung der Energiewende in Europa

Die Bundesregierung beschleunigt den Ausbau erneuerbarer Energien, um die europäischen und nationalen Klimaziele zu erreichen. Zudem soll die Abhängigkeit von russischen Energieimporten weiter reduziert werden. Dazu will Deutschland verstärkt mit europäischen Partnern im Bereich der Offshore-Windkraft zusammenarbeiten.

Die Gipfelerklärung von Esbjerg beinhaltet auch gemeinsame Offshore-Projekte. Um Windkraftanlagen zu finanzieren, in die Energienetze zu integrieren und dem europäischen Markt zur Verfügung zu stellen, bedarf es geeigneter Rahmenbedingungen.

Höhere Ausbauziele für Offshore-Windkraft

Die Bundesregierung hat die Ausbauziele für die Offshore-Windenergie erhöht.
Deutschland strebt bis 2030 eine Nennleistung von Offshore-Windenergieanlagen von mindestens 30 Gigawatt an. Bis 2035 soll die Leistung mindestens 40 Gigawatt erreichen, bis 2045 mindestens 70 Gigawatt Energiegesetz vom 6. April.

Unabhängigkeit von Russland

Als Reaktion auf den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine hat die EU-Kommission einen Plan vorgelegt, der eine schnelle Unabhängigkeit der EU von russischen Energielieferungen ermöglichen soll.
Dazu gehört die Anhebung des 2030-Ziels für den Anteil erneuerbarer Energien in der EU von 40 auf 45 Prozent. Der Plan soll helfen, Energie zu sparen und den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen sowie den Übergang zu erneuerbaren Energien zu beschleunigen.

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